FORSCHUNG

Moral Distress und spirituelle Ressourcen in der Intensiv- und Notfallmedizin (MD_INSpir)

 

Hintergrund

Mitarbeitende in der präklinischen und klinischen Notfallmedizin sowie in der Intensivmedizin sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert – und dies nicht erst seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Durch moralische Konflikte kann es zu „Moral Distress“ kommen: negative, belastende Gefühle, die entstehen, wenn einer Person die ethisch richtige Handlungsweise in einer spezifischen Situation bewusst ist, diese aber aufgrund der Rahmenbedingungen nicht entsprechend umsetzten kann. In einer multizentrischen Studie (St.-Antonius-Hospital Eschweiler, MünchenKlinik, Universitätsklinika rechts der Isar München, Hamburg-Eppendorf, Köln, Witten-Herdecke) sollen Moral Distress und spirituelle Ressourcen aller in Intensiv- und Notfallmedizin tätigen Berufsgruppen untersucht werden.

Ziele/Fragestellungen

Wie stark sind Mitarbeitende in der Akutmedizin durch Moral Distress (und die damit einhergehenden psychischen Folgen) belastet?

Welche spirituellen Bedürfnisse (und Ressourcen) bestehen bei den Mitarbeitenden?

Welche Möglichkeiten einer (Einzel-/Gruppen-) Intervention gibt es zur Unterstützung?

Wie lassen sich diese implementieren?

Methode

  1. Quantitative internetbasierte Erhebung. Bitte folgenden Link an interessierte Personen weitergeben

    https://limesurvey.uni-wh.de/index.php/815763?lang=de

  1. Persönliche Interviews mit Personen, die sich dazu bereiterklären.